Kieselsäure
Kieselsäure
Kieselsäure ist eine natürliche Verbindung aus Silizium und Sauerstoff, die in vielen Pflanzen vorkommt. Sie wird von Pflanzen aus dem Boden aufgenommen und vor allem in Zellwänden eingelagert. Dort sorgt sie für Festigkeit, Stabilität und Schutz vor mechanischen Belastungen sowie Fraßfeinden. Beim Menschen wird Kieselsäure traditionell mit der Unterstützung von Bindegewebe, Haut, Haaren, Nägeln und Knochen in Verbindung gebracht. Pflanzen mit hohem Kieselsäuregehalt werden vor allem äußerlich oder als Bestandteil pflanzlicher Anwendungen genutzt.
Regionale Beispiele für kieselsäurehaltige Pflanzen
Wildpflanzen und Kräuter:
Ackerschachtelhalm, Brennnessel, Vogelknöterich
Gräser und Getreide:
Hafer, Roggen, Weizen (vor allem die Halme)
Hinweis: Pflanzen mit hohem Kieselsäuregehalt sollten nicht dauerhaft oder hoch dosiert innerlich angewendet werden. Besonders der Ackerschachtelhalm erfordert eine sichere Bestimmung.
➡️ Mehr über Vorkommen und Verwendung findest du im ausführlichen Artikel. → Kieselsäure (großer Artikel)
