Glykoside
Glykoside
Glykoside sind Pflanzenstoffe, die aus einem Zuckeranteil und einem Nicht-Zucker-Anteil bestehen. Sie sind in der Pflanze meist in einer inaktiven Form gespeichert und werden erst durch Spaltung wirksam, zum Beispiel beim Kauen, Trocknen oder durch Verdauungsprozesse. Glykoside dienen Pflanzen unter anderem als Schutz vor Fraßfeinden. Beim Menschen können Glykoside sehr unterschiedliche Wirkungen haben, je nach Art des Nicht-Zucker-Anteils. Dazu gehören reizende, herzaktive, schleimlösende oder auch giftige Effekte.
Regionale Beispiele für glykosidhaltige Pflanzen
Bäume und Sträucher:
Eiche, Weide, Holunder, Faulbaum
Wildpflanzen und Kräuter:
Fingerhut, Maiglöckchen, Hahnenfuß, Bärentraube
Hinweis: Einige Glykoside können stark wirksam oder giftig sein. Glykosidhaltige Pflanzen sollten nicht ohne genaue Kenntnisse angewendet werden.
➡️ Mehr über Arten, Wirkung und Vorkommen findest du im ausführlichen Artikel. → Glykoside (großer Artikel)
